ÜBER UNS

Portrait und Mission

Erstes Training 2016 im Silo Löwenbräu

Sportegration nahm seinen Anfang im Sommer 2016, basierend auf der Flüchtlingswelle des Vorjahrs. Das erste Training fand im ehemaligen Silo Löwenbräu in der Stadt Zürich statt.

Viele Teilnehmende waren sofort begeistert und brachten schon bald immer mehr Interessierte mit. Daraufhin wurde im September 2016 der Verein Sportegration gegründet. 

Wachstum und Ausbau bis heute

Sportegration hat sich in rasantem Tempo vergrössert: Viele neue Sportarten und Trainings sind dazugekommen, darunter auch solche exklusiv für Frauen.

Um die Integration der geflüchteten Menschen in der Schweiz noch stärker zu fördern, bietet Sportegration seit 2018 die Möglichkeit, auch schulische Kenntnisse zu erwerben und zu verbessern; das Angebot umfasst einen Deutschkurs sowie Mathematik-, Englisch und Computerkurse. Ebenfalls seit 2018 ist Sportegration auch ausserhalb der Stadt Zürich präsent, insbesondere in Winterthur und Urdorf.

Direkter Kontakt zu Trainer*innen und Einheimischen

Neben dem Sport und den Schulstunden kümmern sich Trainer und Helfer auch um die persönlichen Themen einzelner Teilnehmenden, helfen ihnen, Briefe zu verstehen, Bewerbungen zu verfassen und sprechen Mut zu, wenn beispielsweise ein Asylentscheid nicht den Erwartungen entspricht.

Das Sportegration Patenschafts-Programm bietet den Teilnehmenden zudem einen direkten Kontakt zu Einheimischen im 1:1-Setting und fördert damit die gesellschaftliche Integration zusätzlich.

Für geflüchtete Menschen ist das Angebot von Sportegration fast vollständig gratis. Einzig in Kursen, die eine sehr grosse Nachfrage (aber begrenzte Teilnehmer*innenzahl) haben, wird ein symbolischer Betrag verlangt. Einheimische und Expats, die ein regelmässiges Einkommen erzielen, sind herzlich willkommen, gegen eine Spende von CHF 10 pro Training mitzutrainieren.

 

Vorurteile

«Im Fit-/Boxsport geht es nicht darum, möglichst gut prügeln zu lernen. Nein, Fit-/Boxer*innen schulen ihre Konzentration wie auch Koordination und steigern ihre Kondition. Nebst dem wertvollen Beitrag für die Gesundheit fördert der Fit-/Boxsport die soziale Integration der Trainierenden. Im (Partner-) Training herrschen klare Regeln. Gegenseitiger Respekt, Anstand, Freundlichkeit und Mitgefühl werden im Training und auch ausserhalb des Unterrichts gross geschrieben.

Schläger*innen haben keinen Platz und verlieren auch schnell die Lust am Sport, da sie sich diesen Regeln nicht unterwerfen wollen.

Weil Fit-/Boxen zu Mut, Willenskraft, Disziplin, Widerstandsfähigkeit, Selbstkontrolle, Verantwortungs- und Selbstbewusstsein verhilft, hat dies einen wertvollen Effekt auf das Leben ausserhalb des Rings bzw. des Übungsraums.»

Patrick Wolf, Boxtrainer / Inhaber Boxstudio Invictus

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