Sportegrations Erfolgsgeschichten

Aktualisiert: Jan 15

Sportegration hat ganz viele Gesichter. Wir werfen einen Blick auf besondere Erfolgsgeschichten.

Langjährige Sportegration Teilnehmer: Tekelmariam, Benjamin und Desbele

Ein zentrales Ziel von Sportegration ist es, Beschäftigungs-Möglichkeiten für Geflüchtete zu schaffen und ihnen bei der sozialen und wirtschaftlichen Integration in die Schweizer Gesellschaft eine Hilfe zu sein. Besonders freut es uns deshalb, wenn wir beobachten können, wie sich viele unserer Teilnehmer*innen mit grosser Ausdauer und Kraft eine Zukunft aufbauen. Dabei helfen wir gerne, wo wir können. So durften wir auch im letzten Jahr miterleben, wie viele unserer Teilnehmer*innen viel Durchhaltevermögen für Härtefallgesuche oder die erfolgreiche Suche nach Lehr- und Arbeitsstellen sowie Wohnungen an den Tag legten. Als Verein freuen wir uns immer riesig, wenn eine*r unserer Teilnehmer*innen wieder einen erfolgreichen Schritt auf ihrem Weg zur Integration in die Schweizer Gesellschaft gehen konnte.

Dazu versuchen wir stets, einige der Geflüchteten verstärkt in unsere Trainingsorganisation zu involvieren. Viele unserer Teilnehmer*innen unterstützen uns zum Beispiel mittlerweile dabei, unsere Sport- und Schulkurse zu führen oder greifen uns bei administrativen Aufgaben unter die Arme. So werden viele Trainings von Geflüchteten geführt, die zunächst als Teilnehmer*innen in unser Training gekommen sind und mittlerweile die Trainings selbstständig leiten.

Diese Freiwilligeneinsätze helfen den geflüchteten Teilnehmenden, sich einen strukturierten Alltag aufzubauen und vermehrt Verantwortung für verschiedene Bereiche zu übernehmen. Erfahrungen, die für eine zukünftige Arbeitsstelle und die Inklusion in die Schweizer Gesellschaft von grossem Vorteil sind.


Vom Teilnehmer zum Trainer: Das ist Gholam


Portrait Gholam Jafari. Gholam steht im Wald und lächelt. Er trägt ein weisses Tshirt, das mit Hawaii beruckt ist.
Gholam Hossein Jafari, Schwimmtrainer bei Sportegration

Ein Beispiel für eine besonders schöne Sportegration-Erfolgsgeschichte ist Gholam Hossein Jafari. Gholam kommt ursprünglich aus Afghanistan, ist 25 Jahre alt und lebt seit 2015 in der Schweiz. Wir durften ihn dann schon früh in unseren Angeboten begrüssen. Neben dem Computerkurs besuchte er nämlich viele unserer Sporttrainings, in denen wir Gohlam kennen und schätzen lernten. Das Schwimmen hat es ihm besonders angetan. So fest, dass er seit Sommer 2018 als Schwimmlehrer bei Sportegration tätig ist.

Ich habe das erste Mal hier in der Schweiz schwimmen gelernt. Es war ein wunderbares Gefühl und Erlebnis.

Gholam, 25


Gholam engagiert wöchentlich als Sportegration-Schwimmlehrer. Im letzten Jahr hat er zudem endlich einen positiven Bescheid zu seinem Härtefallgesuch erhalten und erwartet jetzt seinen B-Ausweis, was uns sehr freut. Weiter so, lieber Gholam.

Titelbild: Sportegration Porträt Gholam: zvg.

Text: Sportegration

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